Ein Running Count, der in die stärkeren veröffentlichten Uston-SS-Zonen ansteigt, kann eine deutliche Spread-Ausweitung rechtfertigen — aber nur, wenn das Spiel noch tief genug ist und dein Bankroll-Plan die Schwankungen trägt.
Einsatzinterpretation
Wann es meist sinnvoll ist, zu erhöhen
- Arbeite mit Running-Count-Schwellenwerten — nicht mit Gefühl.
- Weite nur dann aus, wenn deine veröffentlichte Count-Zone und die verbleibenden Runden beides rechtfertigen.
- Überreagiere nicht auf kurze Aufwärtsbewegungen zu Beginn schlechter oder flacher Shoes.
Wann du beim Tischminimum bleiben solltest
Bleibe beim Minimum, wenn der Running Count schwach ist, die Tischqualität schlecht ist oder dein Bankroll-Plan das Varianzprofil eines aggressiven unbalancierten Systems nicht trägt.
Wann du dein Risiko reduzieren oder den Tisch wechseln solltest
Reduziere dein Risiko, wenn der Count schwächer wird, das Spiel voller wird oder du deiner Running-Count-Zone nicht mehr genug vertraust, um den gewünschten Spread zu tragen.
Uston SS wirkt wegen seiner Einsatzstärke aufregend, ist aber nicht verzeihend. Schlechte Bankroll-Disziplin oder Überaggression können seinen Vorteil sehr schnell zerstören.